Top 9 Sights in Kopenhagen

Ich war vor kurzem das erste Mal in Kopenhagen. Es stand nie auf meiner Top 10 Liste der Städte die ich noch besuchen möchte, da Skandinavien generell immer etwas teurer ist und ich lieber günstiger verreise. Aber da heuer die Eishockey WM in Kopenhagen ausgetragen wurde, wollte mein Freund unbedingt hin und da sagt man doch nicht nein. Da es mein erstes Mal in Kopenhagen war habe ich viel auf Pinterest, Blogs und Co über Kopenhagen gelesen aber natürlich auch 2 Reiseführer durchforstet. Ich liebe es ganz altmodisch mit Stadtplan durch eine neue Stadt zu laufen, da man so die beste Orientierung bekommt und gleich mal ein Gefühl für die Stadt bekommen kann.

Unterkunft

Wir haben uns das aller erste Mal für ein AirBnB entschieden. Und es war wundervoll. Es lag direkt im Zentrum an einer sehr belebten Straße mit vielen Bars und Pubs. Da die Unterkunft in einem Hinterhof gelegen ist, war es auch am Wochenende super ruhig. Was viel bedeutet, da ich einen sehr empfindlichen Schlaf habe ;). Hier der Link zur Unterkunft: Unterkunft Kopenhagen

 

Top 8 Spots in Kopenhagen

Im Kopenhagen gibt es viel zu entdecken und wir haben beinahe alles gesehen – nur die kleine Meerjungfrau haben wir ausgelassen. Es ging sich einfach nicht aus aber bei meinem nächsten Besuch werde ich das bestimmt nachholen.

Hier meine absoluten Highlights von Kopenhagen:

  1. Erlöserkirche
    Dieses Erlebnis ist definitiv nichts für Leute mit Höhenangst. In schwindelerregender Höhe erhascht man einen wundervollen Blick auf die Stadt, wenn man es denn genießen kann. Das Geländer ist nicht gerade sehr hoch und es gibt immer eine Person die gerade genau dort vorbei möchte. Es dürfen immer nur max. 60 Personen gleichzeitig die Stufen hinauf erklimmen, dadurch kann es jedrezeit zu kurzen Wartezeiten vor der Kirche kommen – aber das Warten lohnt sich definitiv. Alleine der Aufgang bis man auf die freien Stufen gelangt ist sehr erlebnisreich. Achtung für Menschen über 1,75 m Köpergröße – watch your head :).
  2. Amager Strand
    Es gibt nur wenige Hauptstädte in Europa die so nah am Strand liegen. Vom Zentrum fährt man nur wenige U-Bahn Stationen bis nach Amager Strand. Wir nutzten den Strand, für einen Powernap. Es erinnerte mich an die Ostsee (obwohl ich zugeben muss, dass ich noch nie an der Ostsee war). Das einzige was fehlte waren die niedlichen Strandkörbe. Ein paar unerschrockene Kinder und Schwimmer haben wir sogar angetroffen.
  3. Hey Captain – Kanalrundfahrt
    Ganz zufällig sind wir bei unserem Stadtspaziergang an dem Anbieter „Hey Captain“ vorbeigekommen. Für 200 kr pro Person erhält man eine wirklich tolle Rundfahrt durch „Little Amsterdam“ und bekommt tolle Insiderinfos vom Captain. Getränke gibt es an Board für den Preis dazu. Anmelden kann man sich online und Treffpunkt ist dann 10 Minuten früher gleich beim Schauspielhaus neben Nyhavn. Diese Rundfahrt ist definitv um Welten besser, als mit den großen Touristenbooten durch den Kanal zu schippern!
  4. Runder Turm
    Für einen ersten Blick über die Stadt lohnt sich der stufenlose Aufgang auf jeden Fall. Man geht einen gepflasterten Weg hinauf den früher die Kutschen nahmen. Für einen smooten Einstieg in die Stadt mit ihren wenigen Hochhäusern und sicherem Geländer, ein absolutes Muss.
    Eintritt: 25 kr. Öffnungszeiten: Mai-Sept: tägl. 10-20 Uhr, Rest des Jahres Do.-Mo. 10-18 Uhr und Di.-Mi. 10-21 Uhr. Wir haben es zwar nicht selbst gemacht aber es lohnt sich bestimmt den Sonnenuntergang von hoch oben zu bestaunen.
  5. Schloss Amalienborg
    Als wir Kopenhagen besuchten war leider keiner der Königsfamilie anwesenden. Das würde man an der wehenden Flagge des jeweiligen Hauses erkennen. Aber wir haben uns davon nicht abhalten lassen die Wachablöse anzusehen. Diese findet täglich um 12 Uhr statt. Das Spektakel der Ablöse ist nur halb so interessant wie die Arbeit der Securities die sich stets bemühen, dass die Zuseher den besten Blick auf die Geschehnisse erhaschen.
  6. Nyhavn
    Wer denkt nicht an die Postkarten Motive mit den bunten Häusern, wenn man an Nyhavn denkt. Es lohnt sich dort durchzuschlendern. Zum verweilen war es uns doch meistens zu belebt. Es ist ein richtiger Touristenmagnet und günstig essen oder trinken kann man dort definitiv vergessen. Aber schön sind diese Häuser definitiv.
  7. Freistaat Christiania
    Was soll ich zu diesem Punkt sagen außer: abends hingehen und erleben. Es ist wirklich als würde man in eine andere Welt eintauchen!! Aber Vorsicht: Fotos sind drinnen nicht überalle erlaubt und da sind die Bewohner sehr streng. Wir haben es erlebt, dass sie einen Tourist aufgefordert haben die gemachten Fotos vor ihren Augen zu löschen. Natürlich war mein persönliches Highlight von Christiania die freilaufenden Hunde.
  8. Kopenhagens Radwege
    Kopenhagen muss man unbedingt mit dem Fahrrad erkunden. Das Gefühl in die nachmittägliche Rush-Hour zu gelangen ist unbeschreiblich. Fahrradfahrer werden von Autofahrern sehr rücksichtsvoll behandelt und auch die Fußgänger nehmen Rücksicht. Es ist sehr einfach in Kopenhagen mit dem Fahrrad voran zu kommen – das Radwegenetz umfasst mehrere hundert Kilometer und wir kamen sogar von unserer Unterkunft bis zur Eishalle mit dem Fahrrad.
    Wir haben uns in Kopenhagen für die weißen Citybikes entschieden die direkt ein Navi am Rad implementiert hatten und zu unserer Überraschung eBikes waren.Die U-Bahn in Kopenhagen ist aber ebenfalls sehr zu empfehlen. Das absolute Highlight ist, dass die U-Bahnen Führerlos sind und man ganz vorne eine tollen Blick auf die Fahrbahn bekommt. Absolut empfehlenswert.
  9. Streetfood Markets
    Ein schnelles Mittagessen oder auch ein lokales Frühstück gönnt man sich am besten an den unzähligen Streetfood Hallen. Direkt in der Nähe der Norreport U-Bahn Station ist ein Geheimtipp für Brunch und gegenüber von Nyhavn ist der beste Streetfood Markt der Stadt – danach lässt es sich auch sehr nett durch Christiania schlendern.

Kopenhagen stand nicht auf meiner Liste der Top Städte in Europa aber diese Stadt hat sich definitv einen Platz gnz oben verdient. Sie ist so facettenreich und einfach heimelig. Von der ersten Sekunde fühlt man sich wohl und kann abschalten und entspannen. Wenn es nur nicht so höllisch teuer wäre!!!


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