Recap: Inside Barcelona! Raubtiere auf Schnäppchenjagd

Es ist egal welche Website ich derzeit besuche oder welches Geschäft ich betrete. Ich werde überschüttet mit „Sale“ Schildern, „New Arrivals“ und sonstigen tollen Angeboten sowie „Must haves“. Geht es dir wie mir, dass du dann leicht mal den Überblick verlierst und sogar reizüberflutet bist? Das hat mich dazu gebracht an mein letztes Shopping Erlebnis in Barcelona zu denken und mal wieder über Konzern vs. Local Shops nachzudenken.

Ich war vor ein paar Tagen noch in Barcelona und wollte unbedingt shoppen gehen. Einen ganzen Nachmittag lang einfach die neuesten Trends ausfindig machen und Schnäppchen ergattern. Leider, hat mich die Realität schnell eingeholt.

  1. Es waren 100.000 andere Leute der Meinung heute shoppen zu gehen
  2. Die Schlangen vor den Kabinen waren elends lang
  3. Das Umziehen in den engen Kabinen nervte enorm

   

Reality Check

Mein erster Stopp war bei Zara in Barcelona auf der Passeig de Gràcia. Schon beim Betreten des Stores traf mich der Schlag. Die Kleidungsstücke waren auf die Ständer gepresst, sodass man nichts bewegen konnte. Dauernd wurde man geschubst und gedrängt, weil einfach super viel los war und vor der Kabine stand ich dann erst 15 Minuten lang an. Dass ich von den 15 Teilen nur 1 Paar Schuhe gekauft habe spricht unter anderem dafür, dass mir die derzeitigen It-pieces mit Rüschen, Bauchfrei oder A-Linie nicht gefallen/nicht gut stehen. Aber das ist ein anderes Thema.

It-Pieces mit Rüschen, Bauchfrei und A-Linie stehen mir nicht

Bei der Kassa angekommen stand ich dann abermals 20 Minuten bis ich endlich Eigentümer der Schuhe war die ich dann beim Verlassen des Stores noch in einer weiteren Farbe entdeckt habe, die mir besser gefiel. Aber die Kassenschlange wollte ich nicht mehr durchmachen. So verlies ich leicht enttäuscht das Geschäft und wollte mich erstmal hinsetzen und etwas trinken. So viel zu meinem Shopping-Marathon. Nach dem ersten Store war ich bereits ausgelaugt. Shoppingkondition gleich Null!

Da war sie die Ernüchterung des Tages

Ich habe festgestellt, dass ich einfach nicht mehr die Nerven und das Durchhaltevermögen habe, um große Shopping Touren zu machen und im Gedränge mit all den „It-Girls“ passiv um Kleidung zu streiten – hatte ich die denn jemals? Ich entschied mich somit an diesem Tag keine großen Fashion-Ketten mehr zu besuchen und kleinere Läden aufzusuchen. Und siehe da das Urlaubsgefühl war wieder da und ich fand 2 weitere Tops in einem kleinen Laden, wo die Preisschilder noch mit der Hand geschrieben werden.

Ich bin generell keine große Shopping Queen. Ich bevorzuge kleine Läden mit Charme. Zu oft habe ich schon das Gefühl gehabt Klone von mir auf der Straße zu entdecken, wenn ich etwas aus der aktuellsten Zara Kollektion gekauft habe. Für Einzelstücke reicht aber leider meine Geldbörse nicht aus.

Mein Fazit ist: So gut die großen Ketten mit ihrer riesigen Auswahl und den „super“ Preisen auch sein mögen – kleine Läden haben einfach viel mehr Charme, Service und Kleidungsstücke die (hoffentlich) nicht jede/r 2. auf der Straße trägt.

Zu guter Letzt hat sich Barcelona mir dann in seiner vollen Pracht gezeigt. Mit all seinen historischen Gebäuden, engen Gassen, charmanten Lokalen und bezaubernden Läden.

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